Transparenz
Hier veröffentlichen wir offen, welche Nachrichten-Typen wir auf unserem MQTT-Broker filtern und drosseln – und mit welchen Schwellenwerten. Ziel ist ein faires, stabiles Netz für alle Teilnehmer.
mqtt.meshhessen.de weitergeleitet werden.
Warum filtern und drosseln wir?
LoRa-Funk ist eine geteilte Ressource – jedes Paket, das über MQTT ins Netz eingespeist wird, belastet den Funkkanal aller Teilnehmer. Ohne Begrenzung kann ein einzelner schlecht konfigurierter Node das gesamte Meshhessen-Netz lahmlegen.
Unsere Schwellenwerte sind so gewählt, dass normal konfigurierte Nodes nie ans Limit stoßen. Nur übermäßig geschwätzige Nodes werden gedrosselt – zum Wohl aller.
Wie funktioniert die Drosselung?
Für jeden Node und jeden Pakettyp zählen wir, wie viele Pakete innerhalb eines rollierenden Zeitfensters (z. B. 1 Stunde) ankommen. Wird das Paket-Limit überschritten, werden weitere Pakete dieses Typs von diesem Node verworfen – bis das Fenster wieder frei ist.
Stationäre Nodes (die sich kaum bewegen) unterliegen einem strengeren Limit, da bei ihnen häufige Positionsmeldungen oder Karten-Reports selten sinnvoll sind.
Manche Pakete sind Anfragen, auf die andere Nodes antworten sollen (z. B. Traceroute, NodeInfo-Request). Ein Node, der massenhaft Anfragen an viele oder immer denselben Ziel-Node schickt, wird separat gedrosselt.
Wichtig: Antworten auf Anfragen werden dem antwortenden Node nicht angerechnet – nur der anfragende Node wird geprüft. So bleibt normales Kommunikationsverhalten uneingeschränkt möglich.
Netzweite Filterregeln
Manuell konfigurierte Regeln, die für alle Nodes gelten – unabhängig von automatischen Schwellenwerten.
Kein Rangetest
Aktuelle Schwellenwerte
Werte werden live von der MQTT-Infrastruktur abgerufen und alle 5 Minuten aktualisiert.
Weiterleitung von ATAK-Datenpaketen über das Mesh-Netzwerk.
Integration mit ATAK (Android Team Awareness Kit), einer App für Lagedarstellung im Einsatzbereich.
Alarmmeldungen von angeschlossenen Bewegungs- oder Detektionssensoren.
Automatische Meldung des Nodes an die Karte (Position + Metadaten).
Liste direkt erreichbarer Nachbar-Nodes im LoRa-Mesh.
Gerätedaten wie Name, Hardware-Modell und Firmware-Version.
Anonyme Personenzählung über WLAN- und Bluetooth-Geräterkennung.
GPS-Positionsmeldung des Nodes.
Automatische Reichweitentests. Erzeugen bei dauerhafter Aktivierung hohen Traffic und sollten nicht im Dauerbetrieb laufen.
Interne Routing- und Bestätigungs-Pakete des Mesh-Protokolls.
Nachrichtenspeicherung für zeitweise offline erreichbare Nodes.
Erweiterte Store-&-Forward-Funktionalität.
Batterie-, Umwelt- und sonstige Sensordaten.
Direkte Nachrichten und Channel-Broadcasts.
Textnachrichten in platzsparender Komprimierung.
Diagnose-Anfragen zur Wegverfolgung durch das Mesh.
Geteilte GPS-Wegpunkte oder Points of Interest.
Ausnahmen für Forschung, Projekte & Tests
Du betreibst ein Forschungsprojekt, führst Tests durch oder hast einen legitimen Anwendungsfall, der höhere Paketraten oder gelockerte Limits erfordert? Kein Problem – wir reden gerne darüber.
Schreib uns einfach, was du vorhast und warum du andere Schwellenwerte benötigst. Wir schauen uns jeden Fall individuell an und finden gemeinsam eine Lösung.
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